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Hagebutten-Chutney

…. und wieder hatte ich mir zur Aufgabe gemacht reiche Ernte nach Hause zu tragen.
Auf dem Programm standen Hagebutten für ein Chutney.
Neugierig wie ich bin hatte ich dieses Rezept in mein Herbarium kopiert, jetzt sollte es ans Testen, Schmecken und Fotografieren gehen. Und ich verrate jetzt schon, es hat sich gelohnt!

Hagebutten-Chutney
1 kg Hagebutten
150 g fein gewürfelte zwiebeln
100 g Rosinen
350 g Zucker
125 ml Essig

Ingwer
Zimt
NelkenKoriander
Senfkörner fein gemahlen
Die Hagebutten von Blüten und Stielen befreien. Die Früchte längs aufschneiden und die Kerne mit einem kleinen Löffel herausschaben. Am besten zieht man Einweghandschuhe an, um Juckreiz zu vermeiden.
Die Hagebutten waschen. Mit wenig Wasser, den Zwiebelwürfelchen, den Rosinen, dem Zucker und dem Weinessig aufkochen.

Die Gewürze hinzufügen und das Chutney bei schwacher Hitze im offenen Topf etwa 90 Minuten köcheln lassen. Dabei immer wieder umrühren.

Das Hagebutten – Chutney abschmecken und noch heiß in die vorbereiteten Gläser füllen. Sofort verschließen und an einem kühlen Ort aufbewahren.

Tipp: Das Hagebutten – Chutney wird in der Farbe intensiver und im Geschmack schärfer, wenn man noch etwas Cayennepfeffer dazugibt. Ebenso gut kann man auch etwas Pulver der zerstoßenen roten Chilischote hinzufügen, aber Vorsicht – sie kann sehr scharf durchschmecken!

Leider habe ich mir den Verfasser nicht notiert, ich vermute aber fast Oskar Marti

Soweit das Original, bei mir half der TM.

Alle Hagebutten mit ca. 200 ml Wasser 15 min./Varoma/Stufe 1 in den Mixtopf geben.
In ein feinmaschiges Sieb schütten und mit einem Passierstab (ich hab da noch komplett meinen alten Krups3Mix :-)) passieren. So kann man sich das Gefummel am Anfang sparen.

Zurück bleiben die Kerne.
Jetzt alle Zutaten in den Topf und ca. 45 min./Varoma/Stufe 1 die Masse reduzieren. Bei mir ist es etwas zu fest geworden, die heutige Portion hab ich mit Holunderblütenessig etwas verlängert.

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Hagebutten – für Herrchen und Hund

Im Gesunde Hunde- Forum kurz gh-forum, dem Forum für roh ernährte Hunde (BARF) erscheinen tagtäglich Fragen nach Kräuter und Früchten, die dem Hund gegeben werden können.

Ich werde hier so nach und nach mal Früchte vorstellen, die sowohl für`s Herrchen als auch für den Hund geniessbar sind.

Heute 

Die Hagebutte
Als Hagebutten bezeichnet man die ungiftigen Früchte verschiedener Rosenarten.
Hag steht für Hecke und Butte bezieht sich auf die längliche oder runde Form/Gestalt.

Die Hagebutte ist eine Sammelfrucht, die viele kleine Nüsse enthält

Ich habe die Hagebutten mit einer Gartenschere halbiert und 12 Stunden bei 70 Grad im Stöckli gedörrt.

Ich hatte es mir einfacher vorgestellt. Der Thermomix war aber fast überfordert.

Die getrockneten Früchten kamen in den Mixtopf des TM`s.
Trotz Höchstleistung mußte ich immer wieder absieben. Die Kerne/Nüsschen sind nicht wie Getreidekörner, sondern kleine Steinchen. Ich vermute, mit einer „normalen“ Küchenmaschine bekommt man sie nicht klein.
Ich werde morgen noch einen Versuch starten und das Mahlwerk der Getreidemühle testen. Ich werde berichten ….

Das Pulver der Hagebutte kann bei Arthrose-Erkrankungen eingesetzt werden und ist eine geballte Vitaminladung!

Der Gatte und Alexa lieben meine Hagebuttenkekse 🙂 und Alexa eine Extraportion übers Fressen!

Und noch mehr detaillierte Informationen gibt es auf meinen Kräuterwanderungen.
Termine siehe oben rechts oder selbstverständlich auch telefonisch oder per mail !

Herzhaft eingelegte Brombeeren (Chutney)

Neuerdings gehe ich ja immer mit Schere, Tüten, Handschuhe etc. bewaffnet in die Natur. Man weiß ja nie, welches besondere Kraut mir über den Weg läuft und auch noch unbedingt in mein Herbarium will.
Heute Morgen lachten mich tiefschwarze Brombeeren und und riefen „Christel pflück uns“ 🙂
Der Zeitpunkt war auch richtig, denn nach dem 11.Oktober soll man keine Brombeeren mehr pflücken. Eine alte Legende besagt, dass an diesem Tag der Teufel aus dem Himmel vertrieben wurde und in einen Brombeerstrauch fiel, den er daraufhin verfluchte. Nach diesem Tag schmecken die Brombeeren sauer, heißt es!

Das OriginalRezept stammt aus „Was man früher noch wußte“ Christian Verlag

450 g Gelierzucker
300 ml Weißweinessig
1 TL Pimentkörner
1 TL Gewürznelken
2 Zimtstangen
1 kg Brombeeren

Bei mir gab es 1/4 Rezept und statt Weißweinessig selbst angesetzter HolunderblütenEssig!

Zucker mit dem Essig in einen Topf geben und bei schwacher Hitze langsam zergehen lassen. Die Gewürze in einem Teebeutel geben und 5 Minuten in den kochenden Essig hängen. Brombeeren hinzufügen und nochmals 10-15 Minuten köcheln lassen. Dann Brombeeren durch ein Sieb abgießen.

Sterilisierte Gläser zu 2/3 mit den Beeren füllen.

Die Flüssigkeit zurück in den Topf geben und stark kochen, bis ein dicker Sirup entsteht. Die Gläser mit dem Sirup auffüllen und luftdicht verschließen.

Sie schmecken hervorragend zu Brot, Frischkäse und Käse …. aber auch wie heute schon getestet auf einem Eierpfannekuchen ….. Lecker!