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Scharbockskraut – früher Lebensretter ….

das erste Grün!

In dem Namen versteckt sich die Krankheit Skorbut. Skorbut war früher eine gefürchtete Vitam C Mangelkrankheit und nicht nur waren Seeleute betroffen.  Müdigkeit, Haut- und Darmblutungen, Störungen der Herztätigkeit bis hin zu brüchigen Knochen sind das Krankheitsbild. Scheubut sagten die Holländer, und dieses Wort setzt sich aus „But“ für Knochen und „scheuren“ für reißen zusammen

Ein einzelnes Scharbockskraut wird auf dem Genter Altar dargestellt. Es ist nicht nur grüßer gezeichnet als alle anderen Kräuter in der Wiese sondern auch so detailliert, dass es eine Abbildung in einem Pflanzen-Bestimmungsbuch sein könnte. Gerade in der Hafenstadt Gent wird es als Anti-Skorbut-Kraut einen realen Wert gehabt haben.

Wenn es Anfang Februar noch winterlich kalt und kahl ist, breitet sich das Schabockskraut wie ein grüner Teppich aus.
Für Salat werden die Blätter frisch verwendet, für Tee werden die Blätter getrocknet.

Die kleinen Knöllchen sind die Speicherorgane und stärkehaltig wie Kartoffeln. Man muss aber schon intensiv sammeln, um satt zu werden 🙂

Gott schuf das Scharbockskraut.
Indessen,
den Bock dazu hat er vergessen,
weshalb das Kraut zwar grünt
und sprießt
jedoch vergebens,
weil niemand kommt,
der es genießt (K.H. Waggerl)

Quelle Delikatessen am Waldesrand

Edelkrebs trifft punica granatum

  • 200 g Flusskrebsfleisch
  • 1 Granatapfel
  • 1 Avokado
  • 1 Khaki
  • Fleur de Sel
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • Holunderblütenessig (aus So schmecken Wildpflanzen )
  • Walnussöl

 

Aus der Avokado Kugeln ausstechen,
Khaki würfeln
die Kerne aus dem Grantapfel lösen

Alles mit dem Flusskrebsfleisch mischen und würzen.

Dies ist mein Beitrag zum aktuellen Garten-Koch-Event mit neuem Blog-Namen

Garten-Koch-Event Dezember 2010: Granatapfel [31. Dezember 2010]

fruchtige Wegwarte

Schaut mal …. ein ganzer Korb voller Blüten!
Das, was ihr glaubt sei ein Blütenblättchen, ist eine ganze Blüte, bestehend aus 5 Blütenblättern. Schaut euch mal die 5 kleinen Zipfelchen an. Ist das nicht fazinierend?

Richtig! Die Wegwarte ist ein Korbblütler!

Wegewarte
Es steht eine Blume,
Wo der Wind weht den Staub,
Blau ist ihre Blüte,
Aber grau ist ihr Laub.
Ich stand an dem Wege,
Hielt auf meine Hand,
Du hast Deine Augen
Von mir abgewandt.

Jetzt stehst du am Wege,
Da wehet der Wind,
Deine Augen, die blauen,
Vom Staub sind sie blind.

Da stehst du und wartest,
Daß ich komme daher,
Wegewarte, Wegewarte,
Du blühst ja nicht mehr.

Hermann Löns

Für den Salat werden nur die Sprösslinge genutzt. Die rübenartigen Wurzeln werden daher im November eingegraben und abgedeckt, während des Winters treiben dann aus den Achseln der vorher eingekürzten Blätter und aus den Terminalknospen 15 bis 20 cm lange und bis 5 cm dicke spindelförmige feste Knospen aus. Durch den Lichtschutz sind sie bleich und zart. Sie werden als Salat oder Gemüse zubereitet. (wiki)

3 Chicorree in Streifen geschnitten
Obst (Äpfel, Apfelsinen, Mandarinen, Ananas) gewürfelt
Walnüsse
Joghurt und Zitronensaft

Alles miteinander mischen