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BrombeerBlätter – oft …

kommt man ja nicht auf die einfachsten Dinge der Welt!

Heute morgen in den Beeren …..

Neben den Beeren habe ich auch die ganz jungen Triebspitzen mitgenommen. Ist zwar nicht der ideale Zeitpunkt, aber verkehrt ist es jetzt halt auch nicht 🙂

Ein Teil der Beeren und die jungen Blätter trocknen jetzt im Stöckli und geben im Herbst und Winter mit heißem Wasser aufgegossen einen leckeren Tee!


Ein Link zum Thema

Herzhaft eingelegte Brombeeren (Chutney)

Neuerdings gehe ich ja immer mit Schere, Tüten, Handschuhe etc. bewaffnet in die Natur. Man weiß ja nie, welches besondere Kraut mir über den Weg läuft und auch noch unbedingt in mein Herbarium will.
Heute Morgen lachten mich tiefschwarze Brombeeren und und riefen „Christel pflück uns“ 🙂
Der Zeitpunkt war auch richtig, denn nach dem 11.Oktober soll man keine Brombeeren mehr pflücken. Eine alte Legende besagt, dass an diesem Tag der Teufel aus dem Himmel vertrieben wurde und in einen Brombeerstrauch fiel, den er daraufhin verfluchte. Nach diesem Tag schmecken die Brombeeren sauer, heißt es!

Das OriginalRezept stammt aus „Was man früher noch wußte“ Christian Verlag

450 g Gelierzucker
300 ml Weißweinessig
1 TL Pimentkörner
1 TL Gewürznelken
2 Zimtstangen
1 kg Brombeeren

Bei mir gab es 1/4 Rezept und statt Weißweinessig selbst angesetzter HolunderblütenEssig!

Zucker mit dem Essig in einen Topf geben und bei schwacher Hitze langsam zergehen lassen. Die Gewürze in einem Teebeutel geben und 5 Minuten in den kochenden Essig hängen. Brombeeren hinzufügen und nochmals 10-15 Minuten köcheln lassen. Dann Brombeeren durch ein Sieb abgießen.

Sterilisierte Gläser zu 2/3 mit den Beeren füllen.

Die Flüssigkeit zurück in den Topf geben und stark kochen, bis ein dicker Sirup entsteht. Die Gläser mit dem Sirup auffüllen und luftdicht verschließen.

Sie schmecken hervorragend zu Brot, Frischkäse und Käse …. aber auch wie heute schon getestet auf einem Eierpfannekuchen ….. Lecker!

Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum

wie grün sind deine Spitzen!

Immer wieder registriert in den letzten Jahren …. aber essen???? NIE!

MaiSprossen der Tanne mit SchokoladenÜberzug – eine Delikatesse
geht ein bisschen in Richtung After Eight

2 mal Honig oder richtiger Melasse. Zutaten sind in beiden Gläschen die Selben.
Tannenspitzen mit Wasser und wer mag mit Zitrone und Vanillestange aufkochen, stehenlassen und nach Stunden abseihen. Auf 1 Liter Flüssigkeit ein Kilo Zucker.

Links über 24 Stunden im Crocky reduziert … cremig, intensiver Geschmack, geht in Richtung Rübenkraut

Rechts im Thermomix auf Varoma/Stufe 2/ 30 Minuten  – schmeckt leicht nach Hustenbonbons, erinnert an die Füllung der SchleckMuscheln vom Kiosk

und für die nächste Erkältung ist auch gesorgt 🙂
Aufgesetzter mit Korn, mal mit braunem  und mal mit weißem Kandis

Hätte mir das jemand im letzten Jahr erzählt, hätte ich sehr wahrscheinlich nur den Kopf geschüttelt 🙂

Kostproben gibt es wahrscheinlich von mir am 5. 6. Juni im Schloss Moyland

Kein Rumtopf … sondern alles in Essig

Nach dem Prinzip des Rumtopfes – erntefrisches Obst in Rum zu konservieren – werde ich alles, was ich an Kräutern finde und auch erkenne, in Essig einlegen

für den Anfang

Knoblauchsrauke
Löwenzahn
Melisse
40 Pfefferkörner
4 Chilischoten
4 Liter neutraler Essig

Zu diesem Zweck hab ich mir in einem Naturkostladen einiger Gläser besorgt.

Parallel fülle ich noch ein Glas mit Blüten.

Kochen nach Bildern: eingelegte Kapern

 

Nicht nur Martin hat sich am Wochenende mit Löwenzahn beschäftigt, ich auch ….

Ernten (nicht oben am Weg, sondern auf einer einsamen Wiese)
über Nacht in Salz legen
abspülen
in Essig einkochen

fertig!

Nach einer Idee aus Delikatessen am Wegesrand

Bruchetta mit Weißdornpesto ™

Schatz, was gibt es zum Abendessen???

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… bekommt mit dieser Aussicht doch so eine ganz andere Bedeutung, ODER????

Weißdornpesto

Weißdornfrüchten, Äpfeln, Zitrone, Knoblauchzehen, Parmesan, Mandeln, Olivenöl und  Honig

Quelle:
Gundermannschule Bad Münstereifel
9.Zertifikatslehrgang
von Dozentin Frau Dr. Brigitte Klemme

Wie es der Zufall so wollte stand in der Küche ein Thermomix J

Zubereitung:
Die Weißdornfrüchte sowie Zitronensaft und geteilte Äpfel 10 min/Varoma/Stufe 1 weichkochen.

Die Masse durch eine flotte Lotte drehen ( hier gibt es mit Sicherheit noch eine andere Lösung.
Ich kannte das Rezept vorher nicht und werde noch ein wenig rumexperimentieren!)
Knoblauch, Parmesan und die Mandeln 45 sec./Stufe 10 fein mahlen.
Die restlichen Zutaten hinzufügen und alles zu einem Pesto verrühren.
Mit Salz, Honig, Öl und evtl. Essig abschmecken.

Das Pesto war ausgesprochen lecker, wenn mir auch an dem Pesto was Grünes fehlte – nicht nur farblich sondern auch geschmacklich – Oregano, Basilikum, Majoran ….

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Die genauen Rezepte gibt es hier vor Ort auf den entsprechenden Kräuterveranstaltungen