Posts Tagged ‘Brombeeren’

Heute in meiner Teekanne ….

Im letzten Jahr habe ich fleissig Kräuter und Früchte gesammelt und im Dörrer schonend bei 40 Grad getrocknet. Ingwer hab ich frisch gekauft und auch getrocknet. Diese stelle ich jetzt nach Laune und Bedarf für uns zusammen. Den Gatten plagt ein schlimmer Husten, deswegen kommt heute Huflattich hinzu.

Apfelstückchen
Brombeeren mit Blättern
Hagebutten
Huflattich
Ingwer

Insgesamt waren es 20 Gramm.

Die Zutaten wurden im Thermomix kurz zerkleinert und dann mit 500 ml kaltem Wasser aufgegossen.


aufkochen und dann 10 Minuten ziehen lassen. Mit Holunderblütensirup süßen.

BrombeerBlätter – oft …

kommt man ja nicht auf die einfachsten Dinge der Welt!

Heute morgen in den Beeren …..

Neben den Beeren habe ich auch die ganz jungen Triebspitzen mitgenommen. Ist zwar nicht der ideale Zeitpunkt, aber verkehrt ist es jetzt halt auch nicht 🙂

Ein Teil der Beeren und die jungen Blätter trocknen jetzt im Stöckli und geben im Herbst und Winter mit heißem Wasser aufgegossen einen leckeren Tee!


Ein Link zum Thema

Brombeer, Un-Kraut und Wiese

Im Rahmen der KräuterpädagogenAusbildung habe ich im letzten Jahr angefangen Kräuter und Früchte in Korn anzusetzen. Es gab HerzLikör, SchlehenLikör, RosenfruchtLikör, Magenbitter …..
Aber enttäuschend, es roch lange einfach nach Schnappes.:-(
Und dabei stand in den Rezepten, dass der Likör nach 3 Monaten genießbar sei ….

Letzte Woche wollte ich die Vorräte vernichten und mir neue Gedanken machen. Welch ein Wunder, der Likör roch nicht nur äußerst angenehm, er schmeckte auch so …. Gut Ding braucht Weile 😉

So entstand „No1“
Brombeeren, weißer Kandis und Korn

„No2“
„Un-Kräuter“
Schafgarbe, Beinwell, Thymian, Rosmarin ….

„No3“
„Wiese“
Kamille, Spitzwegerich, Ackerkratzdistelblüten ….

Entgegen meiner sonstigen Gewohnheit – hier von ein bisschen, davon ein bisschen – hab ich mir eine Löffelwaage zugelegt und alles genau dokumentiert!

Herzhaft eingelegte Brombeeren (Chutney)

Neuerdings gehe ich ja immer mit Schere, Tüten, Handschuhe etc. bewaffnet in die Natur. Man weiß ja nie, welches besondere Kraut mir über den Weg läuft und auch noch unbedingt in mein Herbarium will.
Heute Morgen lachten mich tiefschwarze Brombeeren und und riefen „Christel pflück uns“ 🙂
Der Zeitpunkt war auch richtig, denn nach dem 11.Oktober soll man keine Brombeeren mehr pflücken. Eine alte Legende besagt, dass an diesem Tag der Teufel aus dem Himmel vertrieben wurde und in einen Brombeerstrauch fiel, den er daraufhin verfluchte. Nach diesem Tag schmecken die Brombeeren sauer, heißt es!

Das OriginalRezept stammt aus „Was man früher noch wußte“ Christian Verlag

450 g Gelierzucker
300 ml Weißweinessig
1 TL Pimentkörner
1 TL Gewürznelken
2 Zimtstangen
1 kg Brombeeren

Bei mir gab es 1/4 Rezept und statt Weißweinessig selbst angesetzter HolunderblütenEssig!

Zucker mit dem Essig in einen Topf geben und bei schwacher Hitze langsam zergehen lassen. Die Gewürze in einem Teebeutel geben und 5 Minuten in den kochenden Essig hängen. Brombeeren hinzufügen und nochmals 10-15 Minuten köcheln lassen. Dann Brombeeren durch ein Sieb abgießen.

Sterilisierte Gläser zu 2/3 mit den Beeren füllen.

Die Flüssigkeit zurück in den Topf geben und stark kochen, bis ein dicker Sirup entsteht. Die Gläser mit dem Sirup auffüllen und luftdicht verschließen.

Sie schmecken hervorragend zu Brot, Frischkäse und Käse …. aber auch wie heute schon getestet auf einem Eierpfannekuchen ….. Lecker!