Die Ringelblumen

habe ich gesammelt um eine Calendula- Urtinktur anzusetzten.

Für die UR-Tinktur benötigt man frische Blütenblätter und nicht wie bei einer normalen Tinktur getrocknete Blütenblätter.

Die Blütenblätter füllt man in ein Gefäss und übergießt sie mit Doppelkorn. Bis zu 6 Wochen läßt man die Lösung jetzt an einem warmen Ort ziehen. Nach und nach verfärbt sich der Alkohol. Nach dieser Zeit filtert man die Tinktur, füllt sie in eine dunkle Flasche und stellt sie kühl.

Die Tinktur kann jetzt äußerlich und innerlich eingenommen werden. Äußerlich bei fast allen Hautverletzungen und innerlich angewandt stärkt sie die Verdauung, lindert Magenschmerzen und Darmentzündungen.

Eine weitere Verwendung findet sie als Grundlage bei der Salbenherstellung.

Warum heißt die Ringelblume Ringelblume? Schaut Euch mal die Ringel an 🙂

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One response to this post.

  1. Posted by WN on 19. Juli 2015 at 20:57

    Auf besonderen Wunsch der Christel, via fb eine Ergänzung zu Ringelblumen

    — Spätzlesgelb —

    Ölmarzerat mit Ringelblummenblüten

    Für Veganer besonders interessant. Nudel und Spätzles sollten ja eifrei beliben. In der Regel kann man sich mit Hartweizen helfen, Doch das typische Gelb des Eigelbs, was seit altersher als Luxus dient, kann so optisch getarnt werden. Tatsächlch merkt nur ein extrem geübter den Unterschied.

    Warum?

    Bei Spätles wurden oft Ringelblumen in etwas Milch aufgekocht. Das spart das zusätzliche Eigelb für Teig- oder Mehlspeisen. Eier waren damals relativ teuer.Für den Sonntagsbraten oder anderen Feierlichkeiten wurde gelendlich getrickst, Das zusätzliche Eigelb schmecken eh nur Genußprofis. Auch bei Maultaschen, die traditionsgemäß leichenblaß sein sollten, wirkt Ringelblume wie ein Wunder.
    Ich muß unbedingt milchfrei leben. Also behelfe ich mir mit einem Ölmazerat. Nachteil: die Gelbfärbung ist weniger intensiv als bei in wenig Milch aufgekochten Ringelblumenblüten, Der gelbe Farbstoff ist eher eiweißaffin. Trotzdem!
    Ölmazerat, allgemeine Prozedur:

    Unbedingt warmes Öl (40°C bis max 60°C) in ein steriles Behältnis bis einem Millimeter unterhalb des Behältnisrandes (Ich nehme dazu eine
    Kaffeetasse in der MW). Behältnisrand gründlich trockenwischen. Deckel drauf. NIX Kopfstellen!!!

    Jetzt beginnt die Diziplin. Jeden Tag schüttlen und drehen. Mindestens 3 Wochen „Ziehen lassen“. Standort ist relativ egal. Hier Fensterbank. Ganz allgemein, der ideale Standort für Mazerte in Öl.

    Nach der „Lagerzeit“ abseihen. Dabei höllisch aufpassen das die unteren Phasen (Wasser und Ölemulsion) in Schüttglöas bleibt. Lieber einen deutlichen Rest in Ziehglas lassen. Das Öl ist gut ein Jahr im neuen Behältnis haltbar.
    Anwendung: maximal 3 Eßlöffel auf 500g Mehl, außer Küchles (Weihnachtsplätzchen auf Mürbeteigbasis)

    Auf die Erläuterung über die ebenfalls heilkundliche Wirkung des Ringelblumenöls oder Ringelblumesalbe möge jeder selbst recherchieren.

    Antwort

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